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Ferienhäuser - Ferienwohnungen - Feriendomizile in Wustrow

Das Ostseebad Wustrow ist ein ehemaliges Fischer- und Seefahrerdorf in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee, im Landesteil Mecklenburg. Heute ist es vor allem durch den Tourismus geprägt. Wustrow liegt auf dem Fischland zwischen Ostsee und Saaler Bodden. Unmittelbar südlich des Ortes beim Permin liegt die mit nur 100 m Breite schmalste Stelle der Halbinsel.
Wustrow liegt auf der Halbinsel Fischland an der beginnenden  Verengung zwischen der Ostsee und dem Saaler Bodden. Als ehemalige Insel  wurde das Fischland durch die bis ins 14. Jahrhundert schiffbaren  Mündungsarme der Recknitz begrenzt: im Süden den Permin, im Norden den Loop.
Etwa 15 Kilometer südöstlich der Gemeinde Wustrow befinden sich die Stadt Ribnitz-Damgarten und die B 105, etwa 40 Kilometer südwestlich liegt Rostock. Die A 19 ist über die Anschlussstelle Rostock-Ost (ca. 35 Kilometer) zu erreichen.
Auf dem Gebiet des heutigen Fischlandes siedelte sich zur Zeit der Völkerwanderung der slawische  Stamm der Wirzen an. Das Fischland war damals eine Insel, auf der auf  einem künstlichen Hügel an der Stelle der heutigen Kirche ein slawisches  Heiligtum errichtet wurde (siehe auch Svantovit). Der Ort hieß deshalb auch früher Swante Wustrow (heilige Insel).
Wustrow wurde erstmals 1235 in einer Schenkungsurkunde Papst Gregor IX. an das Zisterzienserkloster Dünamünde in Livland erwähnt. 1395 wurde der Permin südlich Wustrows im Auftrag von Hansestädten zugeschüttet, um dem Konkurrenten Ribnitz  den Zugang zur Ostsee zu erschweren. Seitdem liegt Wustrow nicht mehr  auf einer Insel. 1528 kam das Fischland und somit auch Wustrow in den Besitz des Ribnitzer Nonnenklosters, wechselte dann später in den so genannten Dominalbesitz, wurde also Eigentum des mecklenburgischen Herzogs.

1800 bis 1900
Die in Wustrow ansässigen Landwirte waren keine freien Bauern, sondern hatten ihre Hufen als Erblehen erhalten. Erst 1870 wurden sie Erbpächter und schließlich im Jahr 1919 Eigentümer der Ländereien. Stark geprägt wurde der Ort durch Fischerei und Seeschifffahrt. Der Fischreichtum der Region, insbesondere die Bestände an Hering, wurde zu einer wichtigen Einnahmequelle. Selbst nach Sachsen wurde Räucherhering vom Fischland exportiert. Zur Blütezeit der Segelschifffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten etwa 240  Schiffe in Wustrow ihren Heimathafen. Die Schifffahrt forderte im Laufe  der Zeit das Leben von circa 500 Bewohnern des Fischlandes, die von der See nicht zurückkamen. Die sich entwickelnde Motorschifffahrt beendete  in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Segelschifffahrt als  wichtigen Wirtschaftszweig in Wustrow und Umgebung.

1846 wurde in Wustrow die Großherzogliche Mecklenburgische Navigationsschule gegründet. Sie wurde später in Seefahrtsschule umbenannt und 1969 zur Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow  ausgebaut, der ersten Hochschule für zivile Schiffsoffiziere und  Kapitäne im deutschsprachigen Raum. 1992 wurde die Hochschule  geschlossen und die Gebäude in der Folgezeit teilweise abgerissen.

1869 zerstörte ein Großfeuer in Wustrow 43 Büdnerhäuser und fünf Bauernhöfe. Der Deutsch-Französische Krieg  1870/71 brachte der Handelsschifffahrt erhebliche Störungen ein. Im  Jahr 1872 gab es an den Küsten Mecklenburgs und Vorpommerns ein schweres Sturmhochwasser. Viele Häuser in Wustrow wurden zerstört. Zudem wurden große Teile der Dünen weggeschwemmt. Über den Durchbruch der Ostsee zum Bodden musste eine Notbrücke geschlagen werden. Als Reaktion auf diese Naturkatastrophe wurde ein neuer Deich  errichtet.
1873 weihte der mecklenburgische Großherzog die anstelle der 1869 abgerissenen baufälligen Feldsteinkirche neu errichtete Backsteinkirche ein. Von 32.711 Talern Baukosten hatte er 30.671 selbst übernommen. Außerdem waren bis 1873 fast alle Schäden des großen Brandes  beseitigt. Dies brachte größere und massivere Häuser mit sich und  prägte so ebenfalls das neue Bild des Dorfes. Einige Bauernhöfe wurden nach außerhalb verlegt. 1880 wurde ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des  Fremdenverkehrs gegründet. Dieser spielte in der Folgezeit eine  zunehmend wichtige Rolle im örtlichen Wirtschaftsleben.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Wustrow und der Darß von den einmarschierenden sowjetischen Truppen erobert. Nach Kriegsende wurde Wustrow Teil der sowjetischen Besatzungszone und gehörte ab 1949 zur DDR.
Der Ortskern wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 gründlich saniert. Die Seefahrtschule  am Ortsrand wurde 1993 geschlossen; eine Umnutzung des Geländes erfolgte ab 2004. Neue Hotels und zahlreiche Ferienhäuser wurden errichtet und 1993 auch eine Seebrücke gebaut. Im Jahre 2000 beherbergte Wustrow ungefähr 36.000 Gäste.

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